Dokumentation
Dokumentation zu Pixel for ChatGPT Ads
Installation, Zugangsdaten, Event-Verhalten, Einwilligung, Diagnose und Lizenzierung des WooCommerce-Plugins – in der Reihenfolge, in der Sie sie brauchen. Neu beim ChatGPT Ads Tracking? Beginnen Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Installation
- 1Laden Sie die Plugin-ZIP aus Ihrer Kaufbestätigung herunter.
- 2Gehen Sie in WordPress auf
Plugins → Plugin hinzufügen → Plugin hochladen(in älteren Versionen „Neu hinzufügen“), wählen Sie die ZIP-Datei aus und klicken Sie auf „Jetzt installieren“. - 3Aktivieren Sie das Plugin.
- 4Öffnen Sie den Tab
Licence, fügen Sie Ihren Lizenzschlüssel ein und aktivieren Sie ihn.
Conversion-Events werden erst gesendet, wenn die Lizenz aktiv ist. Die Lizenzansicht zeigt Tarif, verbleibende Aktivierungen und das Datum, bis zu dem die Lizenz läuft. Die Oberfläche des Plugins ist auf Englisch; Tab-, Feld- und Statusnamen stehen hier deshalb so, wie sie im Plugin erscheinen.
Voraussetzungen
- Eine WordPress-Website mit installiertem und aktivem WooCommerce.
- Der Shop wird über HTTPS ausgeliefert.
- Ihr Server darf ausgehende HTTPS-Anfragen senden, damit Kauf-Events die Conversions API erreichen.
- Eine OpenAI Pixel-ID für die Messung im Browser.
- Ein OpenAI Conversions-API-Schlüssel für serverseitige Kauf-Events.
- Ein Lizenzschlüssel für Pixel for ChatGPT Ads.
WooCommerce High-Performance Order Storage und die klassische, beitragsbasierte Bestellspeicherung werden beide unterstützt. Änderungen an Theme oder Checkout-Templates sind nicht nötig.
Pixel verbinden
Fügen Sie im Tab Settings Ihre OpenAI Pixel-ID in das Feld OpenAI Pixel ID ein und speichern Sie. Bei eingeschaltetem Browser-Tracking wird das OpenAI Measurement Pixel im Shop-Frontend geladen, und die Browser-Events beginnen zu feuern.
Ist die Consent-Steuerung aktiv, bleibt das Pixel blockiert, bis die jeweilige Besucherin oder der jeweilige Besucher die Marketing-Einwilligung erteilt – siehe Einwilligung.
Conversions API verbinden
Fügen Sie auf derselben Seite Ihren Conversions-API-Schlüssel in das Feld Conversions API key ein. Der Schlüssel wird ausschließlich für die serverseitige Nutzung gespeichert. Er wird nicht ins Seiten-Markup geschrieben und nie an den Browser gesendet.
Bei eingeschaltetem serverseitigem Tracking wird order_created von Ihrem Server gesendet, sobald eine WooCommerce-Bestellung einen bezahlten Status erreicht. Jeder Versuch wird unter Diagnostics mit seiner HTTP-Antwort protokolliert – ein abgelehnter Schlüssel oder ein Rate Limit bleibt also sichtbar statt unbemerkt.
Browser-Tracking
Diese Events werden von der Seite gesendet:
- Produkt angesehen
contents_viewed - In den Warenkorb gelegt
items_added - Kasse aufgerufen
checkout_started - Kauf
order_created
Wird das Browser-Tracking ausgeschaltet, entfallen alle vier Browser-Events. Das serverseitige Kauf-Tracking ist davon nicht betroffen und läuft weiter. Der Vergleich von Pixel und Conversions API erklärt, was jeder Weg sehen kann und was nicht.
Serverseitiges Tracking
order_created ist das Event, das über die Conversions API gesendet wird. Es wird durch den Wechsel in einen bezahlten WooCommerce-Status ausgelöst, nicht durch einen Seitenaufruf. Auch wer den Tab vor der Bestellbestätigung schließt, erzeugt deshalb ein Kauf-Event. Für verzögerte Zahlungsarten gilt dasselbe.
Die Event-ID wird aus der Bestellung abgeleitet. Server-Event und Browser-Event desselben Kaufs tragen dadurch dieselbe Kennung und lassen sich zu einer Conversion zusammenführen. Ein erneutes Laden der Bestellbestätigung erzeugt keine zweite Kennung.
Fehlgeschlagene Zustellungen werden automatisch wiederholt. Was nach den Wiederholungen noch fehlschlägt, bleibt im Protokoll und lässt sich manuell erneut senden.
Zum Hintergrund – warum nur der Kauf serverseitig gesendet wird, die 7-Tage-Regel von OpenAI für Zeitstempel und was serverseitige Übertragung nicht beheben kann – siehe die Anleitung zur OpenAI Conversions API in WooCommerce.
Einwilligung (Consent)
Das Plugin liest die Marketing-Einwilligung über die WordPress Consent API aus. Setzt Ihr Consent-Plugin diese Schnittstelle um, wird sie ohne weitere Konfiguration genutzt.
- Browser-Events bleiben blockiert, bis die Marketing-Einwilligung erteilt ist.
- Das serverseitige Kauf-Event nutzt den Einwilligungsstatus, der für die jeweilige Bestellung gespeichert wurde. Eine spätere Änderung der Einstellung schreibt vergangene Bestellungen also nicht um.
- Bestellungen ohne Marketing-Einwilligung erscheinen unter Diagnostics als
Not sent, nicht als Fehler.
Consent-Tools, die die WordPress Consent API nicht umsetzen, werden nicht automatisch erkannt. Welche rechtlichen Pflichten (etwa nach DSGVO) für Sie gelten, hängt von Ihrem Shop, Ihrer Konfiguration und Ihrer Rechtsordnung ab.
Diagnose
Der Tab Diagnostics listet bezahlte Bestellungen auf und zeigt, was mit ihrem Kauf-Event passiert ist:
- Order – die WooCommerce-Bestellung, zu der das Event gehört.
- WC paid – ob die Bestellung einen bezahlten Status erreicht hat.
- Consent – der für die Bestellung gespeicherte Status der Marketing-Einwilligung.
- Delivery – gesendet, wird wiederholt, fehlgeschlagen oder nicht gesendet.
- Attempts – wie oft die Zustellung versucht wurde.
- HTTP status – der Antwortcode des letzten Versuchs.
Eine fehlgeschlagene Zustellung lässt sich in derselben Ansicht erneut senden, sobald die Ursache behoben ist.
Lizenzierung
Lizenzen gelten jeweils ein Jahr und umfassen eine feste Zahl an Aktivierungen – eine pro WordPress-Installation. Wird eine Website deaktiviert, steht ihre Aktivierung für einen anderen Shop wieder zur Verfügung.
- Active
- Tracking erlaubt. Events werden gesendet, Updates ausgeliefert, Support ist verfügbar.
- Expired
- Kein neues Conversion-Tracking. Nach einer Verlängerung werden wieder Events gesendet, Updates ausgeliefert und Support geleistet.
- Disabled
- Kein neues Conversion-Tracking. Die Lizenz wurde deaktiviert; es werden keine neuen Events gesendet.
Die Statusnamen stehen so im Plugin, dessen Oberfläche derzeit auf Englisch ist.
Plugin-Updates kommen über die normale WordPress-Update-Seite, solange die Lizenz aktiv ist. Siehe Preise und Tariflimits.
Fehlerbehebung
- Keine Browser-Events im Shop-Frontend
- Prüfen Sie, ob das Browser-Tracking eingeschaltet und die Pixel-ID gespeichert ist und – bei aktiver Consent-Steuerung – ob die Marketing-Einwilligung erteilt wurde. Auch ein Full-Page-Cache kann eine Version der Seite ausliefern, die vor der Konfiguration des Plugins entstanden ist.
- Eine bezahlte Bestellung zeigt Not sent
- Für diese Bestellung wurde keine Marketing-Einwilligung erteilt, deshalb wurde kein Server-Event gesendet. Genau so soll einwilligungsbasiertes Tracking funktionieren.
- Zustellung mit 401 fehlgeschlagen
- Der Conversions-API-Schlüssel wurde abgelehnt. Aktualisieren Sie den Schlüssel im Tab Settings und senden Sie das Event dann unter Diagnostics erneut.
- Zustellung zeigt 429
- Die Anfrage wurde durch ein Rate Limit gebremst. Sie wird automatisch wiederholt; handeln müssen Sie erst, wenn sie auf Failed endet.
- Zustellungen werden dauerhaft wiederholt
- Möglicherweise erreicht Ihr Server die API nicht. Prüfen Sie ausgehende HTTPS-Anfragen, Firewall-Regeln und einen eventuell vorgeschalteten Proxy vor WordPress.
- Eine Bestellung fehlt im Protokoll
- Das Kauf-Event wird erfasst, sobald die Bestellung einen bezahlten Status erreicht. Bestellungen, die noch auf Zahlung warten, wurden noch nicht gesendet.
- Conversions erscheinen doppelt
- Prüfen Sie, ob nicht an anderer Stelle ein zweites Pixel eingebunden ist. Ein Snippet im Theme oder ein Tag-Manager-Container feuert ohne die Event-ID, die das Plugin vergibt, und lässt sich deshalb nicht mit dem Server-Event deduplizieren.
Kommen Sie nicht weiter? Schicken Sie uns die Bestellnummer und den HTTP-Status aus Diagnostics – Support kontaktieren.
Bereit für die Installation?
Lizenzen gelten ein Jahr und decken 1, 5 oder 25 Websites ab. Gleiches Tracking in jedem Tarif.